Willkommen bei Gewerbe Olten

Von der «positiven Zumutung» China

Do 22.11.2018 14:35
Autor: Wolfgang Niklaus

Er ist einer der profiliertesten China-Kenner im Lande und war jüngst Gastgeber des Gewerbe-Zmorge: Prof. Dr. Ruedi Nützi. Der Direktor der Hochschule für Wirtschaft FHNW in Olten ist überzeugt: «Die Chinesen tun der Schweiz gut – weil sie uns herausfordern.»

Am Fachhochschul-Standort der FHNW in Olten sind regelmässig hochrangige Exponenten chinesischer Firmen zu Besuch. Mit gutem Grund: Die Schule pflegt seit mehr als 20 Jahren einen regen Austausch mit diversen Universitäten und Provinzen in China. Der Direktor der Schule, Prof. Dr. Ruedi Nützi, erhielt 2014 in Peking den chinesischen Friendship Award verliehen. Ein Preis für ausländische Experten, den er für sein Engagement im Bildungsbereich als Teil der internationalen Ausrichtung der Hochschule für Wirtschaft erhielt. Ein Engagement übrigens, welches auch daheim, in der Stadt Olten, nachhaltig Spuren hinterlässt: Dank der Fachhochschule weilen laut Ruedi Nützi jährlich bis zu 250 Chinesen für mehrere Wochen in der Stadt. Das waren im Jahr 2017 gegen dreitausend Übernachtungen und insgesamt eine Million Franken Umsatz für städtische Gewerbebetriebe.

 

Am Gewerbezmorge am 14. November im Restaurant der Fachhochschule Nordwestschweiz gab Ruedi Nützi vor rund 25 Gewerbetreibenden Einblicke in seine Philosophie und weshalb er nicht müde wird zu betonen, dass der Schweiz eine Auseinandersetzung mit China mitnichten schade – im Gegenteil. «Die Chinesen tun uns gut, weil sie uns Schweizer herausfordern», so Nützi. Aufgrund ihrer pragmatischen Art hätten sie keinerlei Probleme damit, Kommunismus und Kapitalismus zu kombinieren, bis es für sie passe. Nützi: «Wir Schweizer haben eine Oder-Kultur. China hat eine Und-Kultur.» Diesbezüglich könne die Schweiz von China «noch ein paar Sachen lernen», sagte der China-Kenner. Er weiss aber auch: Bezüglich Innovation können es die Chinesen nicht mit der Schweiz aufnehmen. Die Schweiz müsse deshalb umso dezidierter ihre Stärken pflegen.

 

Ruedi Nützis Credo: «Man muss China nicht gern haben – aber man sollte sich mit China auseinandersetzen!» Und noch pointierter, ebenfalls Zitat Nützi: «China ist eine positive Zumutung, die in uns die Swissness fördert!» Was der FHNW-Direktor auf Bundesebene vermisst, ist ein eigentlicher Plan, eine Strategie der Landesregierung im Umgang mit China. Und ganz generell eine verbindliche Idee, wo die Schweiz im Jahr 2030 stehen soll.

 

Nach diesen spannenden Ausführungen gabs für Ruedi Nützi einen kräftigen Applaus. Die Gewerbetreibenden durften sich weiter von Thomas Nussbaumer, Betriebsleiter Gastronomie der FHNW in Olten, via Frühstücksbuffet verwöhnen lassen.


Infos und lockerer Austausch am 2. Gewerbeapéro

Mi 31.10.2018 08:19
Autor: Wolfgang Niklaus
Auch das 2. Gewerbeapéro von Gewerbe Olten fand regen Anklang: Mehr als vierzig Interessierte trafen sich am Montagabend in der «Riva Café und Weinbar» zum Austausch in lockerer Runde. Von Seiten des Co-Präsidiums gabs ein paar aktuelle Informationen: Nach der Premiere an der vergangenen MIO bewarb Andreas Jäggi bereits den nächstjährigen Auftritt des Verbandes mit einem Gewerbezelt, in welchem interessierte Gewerbetreibende sich präsentieren und auch Kunden einladen können. Die nächste MIO wird vom 20. bis 23. September 2019 stattfinden. Laut Daniela Gaiotto ist die Unterschriftensammlung für das Referendum gegen das Parkierungsreglement in vollem Gange. Die Initianten seien guter Dinge, die geforderten 400 Unterschriften bis zum 3. November beisammenzuhaben. Vor Ort, im «Riva», machte Deny Sonderegger als Ressortverantwortlicher im GO-Vorstand mit dem Unterschriftsbogen die Runde.

 

Beworben wurden auch die nächsten beiden GO-Events: Das Gewerbezmorge am 14. November an der Fachhochschule Nordwestschweiz (um 7 Uhr) und am 16. November der Besuch am Buchfestival mit Apéro (ab 17 Uhr). Für beide Veranstaltungen kann man sich auf der Website anmelden: www.gewerbeolten.ch.

Noch eine ganze Weile lang nutzten die Anwesenden die Gelegenheit, im schönen Ambiente des erst vor drei Monaten eröffneten «Riva» ihre Gespräche zu vertiefen – natürlich bei einem edlen Tropfen und einem leckeren Apéro.

Standpunkt zum Parkierungsreglement

Mi 17.10.2018 13:20
Autor: Olten, 10.10.18/go

Der Gewerbeverband geht bei einem Referendum nicht voran

Der Vorstand von Gewerbe Olten hat nach der Zustimmung einer Mehrheit des Oltner Gemeindeparlamentes zum Parkierungsreglement im Rahmen des Mobilitätsplans das weitere Vorgehen diskutiert.

Er kam zum Schluss, dass Gewerbe Olten ein allfälliges Referendum gegen das Parkierungsreglement mittragen, der Verband aber nicht den führenden Part übernehmen würde. Dies aus folgenden Gründen:

  • Im Rahmen der durchgeführten Vernehmlassung ist ein erheblicher Teil des Forderungskataloges von Gewerbe Olten in das überarbeitete Parkierungsreglement eingeflossen. Ein Katalog, welcher grösstenteils auf einem eigens in Auftrag gegebenen externen Gutachten basiert hatte. Wir akzeptieren deshalb das Reglement in der vorliegenden Version grundsätzlich, wenn auch ohne Begeisterung. Genau dies haben wir im Vorfeld der parlamentarischen Behandlung vom 27. September auch kommuniziert. Es wäre nicht glaubwürdig, wenn der Gewerbeverband an vorderster Front das Referendum gegen das Parkierungsreglement ergreifen würde.
  • Durchaus nicht alle Mitglieder von Gewerbe Olten sind bürgerlich eingestellt. Dieser Teil unserer Mitglieder steht den neuralgischen Punkten im Parkierungsreglement nicht skeptisch oder ablehnend gegenüber, hätte aber umso mehr Mühe damit, wenn der Gewerbeverband ein Referendum lanciert und an vorderster Front agiert. Gewerbe Olten würde damit riskieren, einen beachtlichen Teil seiner Mitglieder zu verlieren – oder doch zumindest nachhaltig zu verärgern.
  • An dieser Stelle möchten wir einmal mehr in Erinnerung rufen, dass das Gewerbe Olten nicht nur aus Detailhandel sondern auch aus Dienstleistungs- und Handwerksbetrieben besteht. Somit ist klar, dass Gewerbe Olten nicht nur eine Sicht einnehmen kann und darf.
  • Gewerbe Olten steht grundsätzlich für eine bürgerliche, in erster Linie aber für eine gewerbefreundliche Politik. Wir verstehen unsere Rolle aber nicht als Sprachrohr der Politik Sollte sich jedoch abzeichnen, dass ein Referendum seitens einer oder mehrer Parteien ergriffen wird, ist Gewerbe Olten gegenüber einer indirekten Unterstützung nicht abgeneigt.
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