Willkommen bei Gewerbe Olten

Ihr Konzept hat sich bewährt

Do 16.11.2017 15:32
Autor: Wolfgang Niklaus

Knapp 30 Mitglieder von Gewerbe Olten folgten der Einladung zum Gewerbezmorge ins Restaurant Stadtbad. Das neue GO-Vorstandsmitglied Darko Bosnjak führt den Betrieb als sogenanntes flexitarisches Restaurant – mit Erfolg.

 


Was genau ein flexitarisches Restaurant ist, davon konnten sich die Besucherinnen und Besucher des 25. Gewerbezmorge von Gewerbe Olten am 15. November gleich selber überzeugen. Als solches führen Darko Bosnjak und Dominique Mattenberger nämlich seit bald einem Jahr das Restaurant Stadtbad. Will heissen: Es bietet hauptsächlich vegetarische und vegane Kost, aber durchaus auch Fleischgerichte von hochwertigem, biologisch produziertem Fleisch. Und so präsentierte sich denn auch das leckere Buffet vor Ort, wo es viele Früchte, Fruchtsäfte und Müesli zu kosten gab, aber auch Rösti und Speck. «Es ist die richtige Richtung», stellte Darko Bosnjak fest. Er und sein Partner seien bei der Übernahme des Lokals bewusst nicht der Verlockung erlegen, ein weiteres mexikanisches Restaurant zu eröffnen, auch wenn dies womöglich mehr Umsatz generiert hätte. Vielmehr habe man entschieden, dem Trend hin zu vollwertigerer, gesünderer Nahrung zu folgen. Ein Entscheid, hinter welchem beide auch heute noch stehen können.

Bosnjak und Mattenberger, die das «Hotel Olten» in zweiter Generation führen, sind übrigens beide gelernte Köche. Noch vor dem «Stadtbad» hatten sie 2014 gleich um die Ecke die «Suppenstube» eröffnet, die während der wärmeren sechs Monate keine Suppenstube ist, sondern die «Gelateria». Ein Konzept, welches sich laut Darko Bosnjak absolut bewährt hat. Mit all den Synergien in ihren verschiedenen Lokalitäten seien mittlerweile alle Mitarbeitenden des Unternehmens gut ausgelastet, verriet der junge Gastronom seinen Gästen. Im Vorstand von Gewerbe Olten ersetzt Bosnjak den bisher für das Ressort Gastronomie zuständigen Klaus Kaiser und übernimmt dessen Part. Als Vorstandsmitglied des Verbandes stehe er zur Stadt Olten und ihren Vorzügen, sagte er am Zmorge, weshalb er es sich seinerzeit auch nicht habe nehmen lassen, seinen Glacebrand «Kalte Lust» mit dem Beinamen «gefroren in Olten» zu versehen.

Die Gäste des Gewerbezmorge Olten liessen sich die Köstlichkeiten, die das Buffet hergab, bei regen Gesprächen in der Früh noch eine Weile schmecken.

 

Invasion der Kürbis-Schnitzer!

So 29.10.2017 18:51
Autor: Reto Spiegel

Leider war Petrus nicht auf der Seite des Oltner Gewerbes. Zumindest nicht bezüglich langem Tisch, der wetterbedingt auf der alten Brücke untergestellt werden musste und entsprechend wenig Zuspruch fand. Schade für den liebevollen Effort, der seitens Hotel Olten betrieben wurde.

Ganz anders sah es jedoch vor dem Coop City aus: Bereits ab 11 Uhr bildete sich eine grosse Traube Kürbis-schnitzwilliger Kinder und ihrer Eltern. Die Stimmung war trotz des Wetters sehr vergnüglich. Zum guten Gelingen haben auch die vier Pfadfinder der Pfadi Wangen bei Olten unter der Leitung von Sarah Brunner beigetragen. Bis am Abend musste das Betreuer-Team und seine Helfer sogar die vor den Läden verteilten Deko-Kürbisse zusammensammeln, so gross war die Nachfrage. Und die Ergebnisse liessen sich absolut sehen. Die Stadt Olten steckt voller Kürbis-Künstler!

Nicht alle, aber durchaus einige einzelne Stimmen aus dem Detailhandel sind mit dem Sonntagsverkauf bestens zufrieden, da viel bessere Frequenz als letztes Jahr zu verzeichnen war.

Der Erfolg stellt sich allerdings nicht von alleine ein. So ist es für die einzelnen Läden unerlässlich, zusätzlich zur gemeinsamen Werbeaktivität von Gewerbe Olten ihre Facebook- und weiteren Kanäle zu aktivieren oder Aktivitäten im Laden zu betreiben, um ihre Kunden zu mobilisieren.

Der Sonntagsverkauf kann deshalb auch nicht isoliert beurteilt werden. Er ist stets das Resultat einer individuellen Marktbearbeitung der einzelnen Teilnehmer.

Impressionen vom Sonntagsverkauf 

Die Weltwirtschaft brummt und brummt und brummt

Di 29.08.2017 08:30
Autor: Wolfgang Niklaus

UBS-Chefökonom Daniel Kalt zu Gast am Gewerbezmorge von Gewerbe Olten

Rund 50 Interessierte fanden sich am 23. August im Restaurant «Magazin» zum Gewerbezmorge von Gewerbe Olten ein, zu welchem die UBS nicht nur den Referenten in der Person ihres Chefökonomen, Dr. Daniel Kalt, stellte. Sie übernahm freundlicherweise auch gleich die Kosten des Anlasses. Der bekannte Gastreferent hielt denn auch, was Stefan Roth, Leiter der UBS Olten, eingangs versprach: Er werde das aktuelle Wirtschaftsgeschehen und selbst komplexe Zusammenhänge in klaren und einfachen Worten analysieren.

 

Fazit seines Vortrags: Die Entwicklung an den weltweiten Aktienmärkten zeigt in den letzten eineinhalb Jahren fast nur nach oben – erst recht nach der Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten. Der US-Dollar schwächelt, während der Euro, wie von den UBS-Ökonomen prognostiziert, durchstartete. Die Wirtschaft und mit ihr die Unternehmensgewinne legen weltweit unvermindert zu. So befindet sich auch der US-Aktienmarkt im achten aufeinanderfolgenden Jahr im Aufwärtstrend. Laut Daniel Kalt spricht vieles dafür, dass diese Werte zumindest auch im kommenden Halbjahr weiter nach oben gehen. Es sei denn natürlich, ein «black swan», ein unvorhersehbares Ereignis mit erheblicher Auswirkung, würde all diese Prognosen über den Haufen werfen.

 

Was die Zinsen betrifft, so sind diese in Schweizer Franken unverändert negativ, mit entsprechend schädlichen Nebenwirkungen. Das Szenario «Zinsnormalisierung» ist zumindest in den USA angelaufen und ist auch in Europa das Ziel. «Allerdings stehen wir hier frühestens 2019 bei null!», dämpfte der UBS-Chefökonom zu hohe Erwartungen.

Der (zu) starke Schweizer Franken hat die SNB stark intervenieren lassen, im Umfang von bis zu 3 bis 4 Milliarden Franken – pro Woche! Als Folge dieser Massnahmen beläuft sich die SNB-Bilanz mittlerweile auf fast 120 Prozent des BIP.

 

Daniel Kalt stellte sich hernach den Fragen aus dem Publikum – und beantwortete auch kritische Fragen wie jene nach den explodierenden Gehältern der Stars auf dem grünen Rasen oder zu hohen Boni in Chefetagen souverän. Reichlich Gesprächsstoff also, um nach Kalts Referat auf einen Kaffee im «Magazin» zu verweilen oder weiter zu frühstücken.

Das nächste Gewerbezmorge findet am 15. November statt.

 

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