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Leiter Baudirektion: «Öfters am gleichen Strick in die gleiche Richtung ziehen»

Do 06.06.2019 13:34
Autor: Text und Bild: Fabian Muster - Oltner Tagblatt

Der Baudirektionsleiter Kurt Schneider gab beim lokalen Gewerbeverein einen Einblick in die Arbeit der Verwaltung und rief die Anwesenden zur Mitwirkung bei der Ortsplanungsrevision auf.

Für die Stadtverwaltung, insbesondere die Direktion Bau, gab es in jüngster Vergangenheit kein Zuckerschlecken: Neben dem Volks-Nein zum Budget 2019 wurde Ende März auch die neue Stelle im Ressort Hochbau nicht genehmigt, welcher der Direktion mehr Luft verschafft hätte. Dazu kamen Vorwürfe von Bauherren, die Stadt trage zur Verzögerung von Projekten bei. Namentlich Inhaber Thomas W. Jung von der Giroud Olma, welcher das Einkaufszentrum Sälipark für 130 Millionen Franken erneuern will, machte der Stadt schwere Vorwürfe.

Unter diesem Stern hatte Kurt Schneider, der seit Mai 2018 der Baudirektion mit ihren rund 70 Mitarbeitern vorsteht, eigentlich keinen einfachen Stand. Er meisterte seine Aufgabe am Mittwochmorgen beim wiederkehrenden Anlass des Oltner Gewerbevereins, dem Gewerbe-Zmorge, aber souverän. Er hätte die Informationen «knackig und kompakt» vermittelt, hiess es danach etwa von einem Anwesenden.

Aufträge fürs Gewerbe fallen weg

Schneider zeigte sich umgänglich und streckte den Gewerblern die Hand aus für einen stärkeren Austausch mit der Stadt, forderte die rund 30 Anwesenden aber auch auf, sich etwa bei der anstehenden Ortsplanungsrevision in der Mitwirkung zu engagieren. «Der Zonenplan und das räumliche Leitbild sind zentrale Reglemente der Stadt und legen die Spielregeln für die nächsten Jahre fest.» Zudem erklärte er, dass dem hiesigen Gewerbe Aufträge verloren gegangen waren. Dies, weil die Stadt wegen des budgetlosen Zustands Investitionen von 9 Millionen Franken im 2019 nicht auslösen konnte. Nicht zuletzt warb er für Verständnis, dass die Baudirektion darauf poche, rechtliche Spielregeln bei der Vergabe von Aufträgen oder im Baugesuchsverfahren einzuhalten. «Wenn ein vollständiges Dossier eingereicht wird, dann sollte die Baubewilligung innert 60 Tagen ausgestellt werden», sagte Schneider. Die Einhaltung der Frist hänge allerdings nicht nur von der Stadt ab. Oft seien auch Dritte wie der Kanton involviert. Bei den rund 200 Baubewilligungen pro Jahr, welche die Direktion ausstellt, sind rund 30 Verfahrensschritte einzuhalten. Er würde sich wünschen, dass man «öfters am gleichen Strick in die gleiche Richtung zieht». So könnte in Olten «Grossartiges» erreicht werden, das weithin ausstrahle. Die Stadt hätte nämlich wegen der zentralen Lage «unheimliches Potenzial».

Ein Potenzial, das sich auch zeigte, als Schneider einen kurzen Überblick über die anstehenden grösseren Bauprojekte gab: Bei der «Wundertüte Olten SüdWest» beispielsweise bringe es nichts, über die Fehler der Vergangenheit zu lamentieren. «Das neue Quartier ist das wichtigste Entwicklungsgebiet für Wohnraum in Olten.» Dieses brauche eine «geschickte Anbindung an die Innenstadt», warb er für die Stadtteilverbindung Hammer, ohne allerdings den Begriff selbst zu nennen. Davon profitiere auch das Gewerbe. Am Beispiel des Wohn- und Gebäudehauses auf dem ehemaligen Turuvani-Areal würde sich die Hauptfrage der Ortsplanung stellen: Wie hoch soll die Verdichtung an einzelnen Lagen sein? «Persönlich bin ich davon überzeugt», sagte Schneider, «dass wir als Stadt an solch zentralen Lagen gleich neben dem Bahnhof stärker verdichten müssen.» Dies führe zu weniger Landverschleiss an den Rändern der Siedlungen. Auch bei der Mobilität ergäben sich Vorteile: Weil vieles in Fussdistanz erreichbar sei, sei so autoarmes Wohnen möglich. Und die beiden geplanten Hochhäuser auf dem Areal Bahnhof Nord würden die «Aufbruchstimmung» zeigen, die in der Stadt herrsche.

OT-Bericht vom 6. Juni 2019

Präsentation von Kurt Schneider

Sekretariatswechsel

Mi 29.05.2019 20:45
Autor: Reto Spiegel

Wie an der GV vom 13. Mai 2019 angekündigt, wechselt das Sekretariat mit dem neuen Vereinsjahr von der Kommunikationsagentur chilimedia GmbH zur Treuhandfirma Emmenegger Fides AG. Unterstützt wird das neue Sekre­tariat in Mar­keting / Kommunikation von Reto Spiegel und der Kommunikationsagentur Mosaiq.

An dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön an Wolfgang Niklaus und sein Team!

Ab 01. Juni 2019 wird das Sekretariat mit neuem Domizil von Vorstandsmitglied Marc Hilfiker und seinem Team geführt. Die neue Sekretariats-Anschrift lautet wie folgt:

Gewerbe Olten
Leberngasse 9
4601 Olten

Die E-Mailadresse info@gewerbeolten.chsowie die Telefonnummer 062 296 50 15 bleiben beste­hen.

Aktualisierung Adressangaben und Mitarbeiteranzahl

Im Zusammenhang mit dem Sekretariatswechsel wird auch die Mitgliederverwaltung und das damit verbundene Abrechnungssystem gezügelt. Um allfällige Unstimmigkeiten bei der Migration zu ver­meiden, bitten wir Sie höflich, im Vorfeld Ihre Adressangaben sowie Mitarbeiteranzahl bis 20. Juni 2019 zu überprü­fen und uns allfällige Änderungen mitzuteilen. 

Deshalb erhalten Sie als Mitglied in den nächsten Tagen physische Post von uns, um Ihre Koordinaten zu überprüfen, das Formular allenfalls zu aktualisieren und vollständig ausgefüllt mit dem Ant­wortcouvert zu retournieren. Oder Sie können dies direkt in Ihrem Firmenprofil auf unserer Website vornehmen (mittels Login).

Wir danken Ihnen jetzt schon für Ihre aktive Unterstützung und freuen uns auf einen nahtlosen Übergang sowie eine weiterhin erfolgreiche Zusammenarbeit mit Ihnen.

Freundliche Grüsse

GEWERBE OLTEN

Sekretariat 

Darko Bosnjak ersetzt Daniela Gaiotto

Di 14.05.2019 08:46
Autor: Wolfgang Niklaus

Wechsel im Co-Präsidium von Gewerbe Olten: Darko Bosnjak ist an der Generalversammlung einstimmig zum Nachfolger von Daniela Gaiotto gewählt worden. Zusammen mit dem bisherigen Co-Präsidenten Andreas Jäggi wird der 29-jährige Gastronom künftig die Geschicke des Gewerbeverbandes leiten.

Die Generalversammlung von Gewerbe Olten am 13. Mai im «Terminus» stand ganz im Zeichen des Wechsels im Co-Präsidium von Daniela Gaiotto zu Darko Bosnjak. Während ihrer gemeinsamen dreijährigen Amtszeit habe sie ihre Begeisterung für das Gewerbe gezeigt und sei stets dafür eingestanden, wand Co-Präsident Andreas Jäggi ihr ein Kränzchen. Sie habe stets die richtigen Entscheide für den Verband getroffen, die Zusammenarbeit mit ihr sei bereichernd gewesen. Daniela Gaiotto, die sieben Jahre im Vorstand tätig war, wurde von den 80 Anwesenden mit grossem Applaus verabschiedet. Sie zeigte sich gerührt und bedankte sich für das Vertrauen der Mitglieder und bei Jäggi für die sehr gute Zusammenarbeit. «Ihr werdet mir fehlen!», sagte sie zum Schluss.

Einstimmig zum neuen Co-Präsidenten an der Seite von Andreas Jäggi gewählt wurde Darko Bosnjak. Der 29-jährige Gastronom und Hotelier ist seit 2017 im Vorstand, er ist Geschäftsführer im Hotel Olten sowie Mitinhaber des Restaurants Stadtbad und der Suppenstube Olten. «Das Amt als Co-Präsident fasziniert mich, ich würde es sehr gerne ausüben», sagte Bosnjak. Es sei stets sein Bemühen, den Standort Olten positiv zu prägen. Mit kräftigem Applaus wurde er gewählt.

Verabschiedet wurde auch Vorstandsmitglied Deny Sonderegger, weshalb das Ressort Politik im Moment verwaist ist. Sonderegger wird neu im Zentralvorstand des kantonal-solothurnischen Gewerbeverbandes Einsitz nehmen. Einen Wechsel gibts auch im Sekretariat, welches ab 1. Juni die Treuhandfirma Emmenegger Fides anstelle der Kommunikationsagentur chilimedia führen wird.

Vieles getan und noch einiges geplant

Zwei Projekten gilt aktuell das Hauptaugenmerk des Vorstandes: Der Bespielung der leeren Ladenflächen und Schaufenster, wo in Absprache mit Wirtschaftsförderer Rolf Schmid Mitte Juni eine entsprechende Plattform geschaffen werden soll. Gewerbe Olten arbeitet zudem ein Konzept für eine Neuausrichtung der Adventsaktivitäten aus. Was genau geplant ist, um 2019 oder dann 2020 «mehr Leute in die Stadt zu bringen», wie Andreas Jäggi es formulierte, soll in Bälde kommuniziert werden.

Etwas Statistik: Gewerbe Olten hat im vergangenen Jahr zwölf neue Mitglieder in seinen Reihen begrüssen dürfen. 2018 wurden vier Gewerbezmorge, zwei Gewerbeapéros, zwei Detaillisten- und Gastrozirkel und weitere acht Anlässe wie beispielsweise die Illumination durchgeführt. Auf dem Programm standen auch drei Sonntagsverkäufe. Gewerbezmorge und Gewerbeapéro durften stets zwischen 25 und 70 Teilnehmende willkommen heissen.

Sämtliche Begehren des Vorstandes wurden an der GV einstimmig gutgeheissen, so auch die Jahresrechnung mit einem Erfolg von Fr. 15‘500 und das Budget 2019 mit einem Verlust von Fr. 14‘000. Für scharfzüngige Unterhaltung im «Terminus» sorgte die Oltner Slam-Poetin Lisa Christ. Auch Stadtpräsident Martin Wey gab sich die Ehre und blickte, aktuelle Probleme hin oder her, zuversichtlich in die Zukunft.

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Weitere Bilder in der Galerie.

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