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«Konzerte am Turm»: OK türmt reichhaltiges Programm auf

Do 07.05.2015 09:00
Autor: Wolfgang Niklaus: Bericht im Anzeiger TGO vom Donnerstag, 7. Mai 2015

Bildlegende: Zehn Köpfe, die in dieser Saison am Turm für Furore sorgen werden (von links): Willi Rüegsegger, Nicole Trotter, Thomas Knapp, NIK Rita Ledermann, Cilla Marx, Beate Hasspacher, Klaus Kaiser, Ruedi Iseli, Hans-Jörg Haas und Marcel Alberny.

 

Die «Konzerte am Turm» sind längst viel mehr als «nur» Musik vom Feinsten. Auch heuer wieder besticht das Programm mit Lesung, Jassturnier oder mit einem speziellen Talk mit Emil und Niccel Steinberger.

Seit 1999 schon bereichert die «Gruppe am Turm» das kulturelle Treiben Oltens mit ihren Events am Ildefonsturm. Das Team um «Suteria»-Geschäftsführer Klaus Kaiser und Nicole Trotter lässt sich auch heuer nicht lumpen und präsentiert in den kommenden Monaten ein tolles Programm. Sollte der Auftakt am vergangenen Samstag mit Turmrede und jazzigem, zum Träumen anregenden Sound Richtschnur für den aktuellen Jahrgang sein, dann kommts richtig gut – auch bezüglich Wetter: Just während der Auftritte von Alt-Bundesrat Moritz Leuenberger und des Duos «Kunz & Capaldi» schloss Petrus die Schleusen … Der nächste Programmpunkt ist am 18. Juni das traditionelle Jassturnier, für das man sich ab sofort anmelden kann. Tags darauf lädt der «Tiger» mit «Les Frérots» zu Ritas Haxenfest. Und am Sonntag, 21. Juni, gibts als Zugabe ein Kaffee-Haus-Konzert mit Klassik der leichten Muse mit dem Ensemble «Phon Arb». Danach ist erst mal Sommerpause. Friedli talkt mit Steinbergers Am 14. August nimmt die Wangner Sängerin Cilla Marx einen neuerlichen Anlauf unter dem Turm. Letztes Jahr hatte ihr Gig wetterbedingt in die Vario Bar verlegt werden müssen – wo sie gleich wieder verpflichtet wurde. Nun tritt sie mit der siebenköpfigen «Nachtfieber Show Band» auf. «Das wird cool, ich freue mich extrem », sagte Marx bei der Präsentation des «Turm»-Programms vor den Medien. Am 21. August lädt Volker Ranisch zur Lesung. Das Publikum darf sich laut Kaiser auf eineinhalb Stunden «ohne Punkt und Komma» gefasst machen. Ein Höhepunkt der «Turm»-Saison ist für den 22. August programmiert. Ein Tag, der ganz im Zeichen des Oltner Knapp Verlags steht, der sein zehnjähriges Bestehen feiert. Ab 10 Uhr wird Bänz Friedli mit Emil und Niccel Steinberger für einen bestimmt unterhaltsamen Talk sorgen, bevor «Leichtes Kribbeln» aufkommt, wenn Simon Libsig aus besagtem Buch liest. Danach wird die «DachSchadenGesellschaft » eine szenische Lesung zum Besten geben. Tags darauf lädt die «White Sox Jazzband» zur Matinée. Die guten alten Songs covern Am 11. September präsentiert «Jazz in Olten» das «Alpin Project» mit Thomas Aeschbacher, mit modernen Tönen zwischen volkstümlich und Jazz. Und am 19. September lässt es Hans-Jörg Haas mit «Out of Time» krachen. Die Coverband wird Songs aus den Sechziger-, Siebziger- und Achtzigerjahren spielen, während am Zwei-Stunden-Lauf für Gutes gelaufen wird. Fehlen noch zwei Programmpunkte: Die «Mixed Blood Brass» bereichert am 25. Oktober auf der Haupt- und Kirchgasse Koffermarkt und Sonntagsverkauf. Und an Silvester rocken Tino Fotsch, Thomi Fritschi und Willi Rüegsegger – kurz: «TTW» – den Turm. Mit Ausnahme des Jassturniers gilt stets: Der Eintritt ist kostenlos.

www.facebook.com/Konzerteamturmolten

Programm 2015

Bericht Turmrede Moritz Leuenberger vom 2. Mai 2015 im OT

Bericht Gruppe am Turm im Anzeiger Thal Gäu Olten

Bericht Gruppe am Turm im Stadtanzeiger 

Bericht Gruppe am Turm NOZ 

 

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Olten Tourismus im Aufwind!

Mi 06.05.2015 14:25
Autor: Reto Spiegel
Olten Tourismus im Aufwind!
Seit Oktober 2014 ist Stefan Ulrich Geschäftsführer von Region Olten Tourismus. Zuvor war er während acht Jahren stellvertretender Direktor bei Schaffhauserland Tourismus. In seiner noch kurzen Zeit in Olten hat er schon einiges bewegt und begleitet proaktiv Projekte wie die Literaturstadt oder den Heso-Auftritt.

Stefan Ulrich sprach am Gewerbezmorge in der Suteria über die Aktivitäten und Aufgaben der regionalen Tourismusorganisation und welche Projekte auf strategischer und operativer Ebene während der nächsten Zeit aufgegleist und umgesetzt werden. Dabei erläutert er auch die Wichtigkeit der Zusammenarbeit mit dem lokalen und regionalen Gewerbe. Die wichtigsten Projekte sind die Neulancierung des Gästebüchleins unter Mitwirkung von Gewerbe Olten, der prominente und abwechslungsreiche Gastauftritt an der HESO 2015 sowie die Eröffnung des Literaturweges im kommenden Frühjahr 2016.

Herzlichen Dank der Suteria für die herzliche Gastfreundschaft! 

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NEIN zur Initiative Bundeserbschaftssteuer vom 14. Juni 2015!

Fr 01.05.2015 08:33
Autor: Urs Nussbaum, Präsident IHVO

Worum geht es?

Die Initiative will den Nachlass mit 20% besteuern und die Erträge zu einem Drittel der AHV und zu zwei Dritteln den Kantonen zufliessen lassen. Es gibt eine Freigrenze von 2 Mio. Franken, allerdings werden für die Bemessung des Nachlasses Verkehrswerte, nicht die i.d.R. tieferen Steuerwerte, berücksichtigt. Dieser Unterschied ist für Immobilienbesitzer und Familienunternehmen relevant. Auch vorbezogene Pensionskassen-Guthaben sind Bestandteil des Nachlasses. Ausserdem ist mit der Nachlass- auch eine Schenkungssteuer verbunden, die ab 20‘000.-- Franken pro Jahr greift.
Mit der Besteuerung des Nachlasses besteht ein wesentlicher Unterschied zu den heutigen, kantonalen Erbschaftssteuern, die beim Erben ansetzen und nicht beim Erblasser.

 

Was sind die Auswirkungen?

IHVO/GO bekämpfen die Initiative, weil auch in der Region Olten eine grosse Zahl von Familienbetrieben betroffen wäre: Eine heute schon anspruchsvolle und schwierige Aufgabe, die Nachfolge in Familienunternehmen, würde weiter erschwert bzw. fast verunmöglicht. Zwar wurden durch die Initianten Erleichterungen in Aussicht gestellt, diese sind aber im Initiativtext nicht konkretisiert bzw. an unrealistische Bedingungen gekoppelt. So sollen z.B. Erleichterungen gewährt werden, wenn der Betrieb 10 Jahre weitergeführt wird. Durch wen? Durch alle Kinder? Oder reicht eines? Was ist, wenn der Schwiegersohn den Betrieb führt? Was passiert, wenn nach 8 Jahren eine Restrukturierung des Betriebs notwendig ist?
Zu all diesen nicht durchdachten Fragestellungen, die als grosse Unsicherheit künftige Nachfolgelösungen behindern, kommt die finanzielle Komponente hinzu: Müssen Erben die geforderten 20% als Steuern entrichten, so muss dieser Betrag entweder vorher oder nachher aus dem Unternehmen entnommen (und als Einkommen versteuert) werden. Somit sind es wesentlich mehr als 20%, die aus dem Unternehmen abfliessen und für wichtige Investitionen nicht zur Verfügung stehen - sofern überhaupt Reserven in diesem Ausmass bestehen. Ein Unternehmer aus der Region hat kürzlich vorgerechnet, dass die kumulierte Dividendensumme der letzten 30 Jahre benötigt würde, um die neue Steuer zu bezahlen. Fakt ist, es handelt sich um eine gewaltige zusätzliche Belastung der Unternehmen, die wohl in der Mehrzahl einen ganzen oder teilweisen Verkauf an fremde Investoren zur Folge hätte.
Die Mehrheit der über 300‘000 Schweizer Unternehmen sind Familienunternehmen, vom Gewerbebetrieb bis zu grösseren Industrie-, Handels- und Dienstleistungsunternehmen. Sie haben den Vorteil, dank einer stabilen Eigentümerschaft langfristig orientierte Investitionen zu tätigen und damit Arbeitsplätze zu sichern. Dieser Vorteil ist akut gefährdet.
Ganz unabhängig davon wäre die Schweiz mit der vorgeschlagenen Erbschaftssteuer eines der steuerlich unattraktivsten Länder, denn das Geld wird ja bereits als Einkommen erstmals und dann als Vermögen jedes Jahr besteuert. Damit ist auch der Einwand entkräftet, die Erben leisteten keinen Beitrag: Sie tun es sehr wohl, und zwar über die Vermögenssteuer. Über ein ganzes Berufsleben ergibt diese kumuliert mehr als 20%. Erben von Familienbetrieben erben aber eben kein Geld, sondern Unternehmensanteile und mit denen kann keine Steuer bezahlt werden.
Diejenigen Länder, die eine Erbschaftssteuer kennen, verzichten auf die Vermögenssteuer. Letztere ist zwar auch unangenehm, aber für den Staat ergiebiger, konstanter und für den Einzelnen wesentlich verträglicher, da sie jährlich, dafür in geringerem Mass, anfällt. Die Schweiz ist mit dem bisherigen Modell gut gefahren, es gibt keinen Grund für Experimente.

Der Industrie- und Handelsverein Olten sowie Gewerbe Olten warnen davor, mit dieser schädlichen Initiative Familienbetriebe zusätzlichen Belastungen und Risiken auszusetzen und empfehlen ein deutliches NEIN!

 

Links zu weiteren Infos 

Solothurner Handelskammer 

Swissmem

nein-zur-bundeserbschaftssteuer.ch

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