Willkommen bei Gewerbe Olten

zurück

Rückblick 4. Gewerbeapéro

Di 29.10.2019 07:46
Autor: Reto Spiegel

Edith Scott öffnet für uns ihr Freundebuch

Tief runter geht es in die U2 Bar im zweiten Untergeschoss vom Restaurant Olivo an der Baslerstrasse; über die Treppe, aber auch barrierefrei mit dem Lift erreichbar. Unten erwarten uns zwei charmante Barkeeper in der angenehm stylisch eingerichteten Bar. Die rund 30 GO-Mitglieder werden mit gutem Wein und vorzüglichen italienischen Fleisch- und Käseplatten verwöhnt. 

Edith Scott wurde erst Mitte letzter Woche Mami ihrer Tochter und steht trotzdem bereit für ihren Kurzvortrag. 

Sie habe sich anhand der Steckbrief-Felder in den uns allen wohlbekannten Freundebüchern aus der Kindheit vorbereitet. So erfahren wir von der 30-Jährigen, sie sei in Obergösgen als Edith Schoger aufgewachsen, habe ihre Pfadi-Karriere 1997 gestartet und die ganze Laufbahn bis zum J+S Coach inkl. Kursleitung durchlaufen. Ihren Pfadi-Namen "Picassa" erhielt sie wegen ihrer damals schon kreativen Ader. So spielte sie bereits seit ihrem 4. Lebensjahr Geige, was ihren späteren Lebensweg stark prägte, habe das musische Profil an der Kanti gemacht und danach Literaturwissenschaft im Haupt- und Musikwissenschaft im Nebenfach studiert. Danach erste Arbeitserfahrung studienbegleitend im Luzerner Sinfonieorchester, wo sie auch das künstlerische Management übernahm, Tourneen und Konzerte für das Orchester organisierte. Anschliessend Wechsel zum TOBS – Theaterorchester Biel-Solothurn mit mehr Stellenprozenten und Verantwortung. 

Ihre Freizeit verbringt Edith Scott gerne beim Wandern in den Bergen, Kochen und Essen. Eines ihrer Lieblingsbücher sei "Jacob beschliesst zu lieben" von Catalin Dorian Florescu. Ihre musikalischen Lieblingswerke sind u.a. die Tannhäuser-Ouvertüre von Wagner und das Klavierkonzert von Schumann. Daneben sei sie aber auch den Toten Hosen und normaler Pop-Musik nicht abgeneigt. Ihr internationaler Lieblingsort sei das Museumsquartier in Wien, wo sie im Erasmusprogramm ein halbes Jahr studieren durfte. Ihr Lieblingsort in der Region ist die Froburg, gut erreichbar mit dem Velo oder zu Fuss und verbunden mit vielen Kindheitserinnerungen. Ihr Lieblingsdessert: Alles mit Crumble! Littering rege sie auf und sei unnötig. Gerne wäre sie für einen Tag Architektin. Ein reizvoller Gedanke, die Welt schöner und ein Andenken an sich selber machen zu dürfen. 

Falls sie 1 Mio. gewinne, würde sie sofort das Bühnenhaus des Stadttheaters renovieren; dies aus mehreren Aspekten. Und damit leitet Edith Scott gekonnt zum beruflichen Teil ihres Referats über: Sie sei seit jeher eng verbunden mit dem Stadttheater, wo nebst Ticketkontrolle und der Redaktion der Theaterzeitung eine bleibende Erinnerung aus ihrer Primarzeit die erste Oper "Zauberflöte" sei, bei der alle Kinder während des Stücks einmal mit einer Aktion auf der Bühne auftreten durften. Deshalb sei ihr das Stadttheater auch so wichtig. Es ginge inzwischen wirklich um Sicherheit, Attraktivität für externe Veranstalter und all die Künstler, die eingekauft werden.

 

3 Dinge, die sie beibehalten möchte, weil gut gemacht! 

1. Starker Rückhalt in Bevölkerung und Politik: Das ist nicht selbstverständlich und muss weiter gefördert werden können. 

2. Ausverkaufte Schüler- und Familienvorstellungen: Basis für Kontinuität und Ausbau der Community. 

3. Grosse Unterstützung durch Partner in und rund um Olten: Sponsoring, Lobbying etc.

 

3 Dinge, die sie gerne anders machen möchte: 

1. Frischerer Auftritt in Corporate Design und Werbemitteln, um Altersschnitt runterzubringen. 

2. Nicht nur bei Kindern, sondern auch bei jungen Eltern (35 bis 45 Jahre) punkten: Grosses Potential, neu auch mal das Stadttheater zu besuchen, statt essen oder ins Kino zu gehen. 

3. Programmation ausbauen: Nicht nur zeigen, was populär ist. Bekannte klassische Werke zu zeigen bedeutet zwar ein attraktives Angebot für ein breites Publikum, aber auch zeitgenössische, neue und nicht bekannte Werke sollen aufgeführt werden, verbunden mit dem Risiko, vor halb leerem Saal zu spielen. Es braucht Mut, nicht immer ausverkauft zu sein, um den kulturellen Bildungsauftrag zu erfüllen. 

 

Ihr Traum:

Skeptiker ins Haus holen zu können. Dies sei ihre grosse Herausforderung, die sie an sich selber stelle. 

 

Mit einigen Highlight-Vorankündigungen aus dem aktuellen Programm beendet Edith Scott ihr Referat und wird von Darko Bosnjak herzlich verdankt.

Impressionen vom 4. Gewerbeapéro 

Facebook

Design © mosaiq.ch - Realisation apload.ch

The long clip in hair extensions straight hair wig picture, the real hair extensions bangs hair that is lifted up, let the girl reveal hair wigs a delicate and sweet face, without any remy hair extensions modification effect, wearing a dress, it is already elegant and versatile!